Als Einstimmung für die Teilnehmer (und zum Gustoholen für die übrigen):
Der Tisch beim WANDL ist bestellt,
Um Zwölfe seid’s ihr alle g’stellt!
Die Köchin rührt bereits den Teig geschwind
und füllt die Knödel, die gewaltig sind:
Von Körbchengröße „F" wird da berichtet,
s o was habt ihr noch nicht gesichtet:
Die Teller, wenn auch ziemlich groß gewählt,
sie sind beinah zu klein, d a s zählt.
Die Füllung macht sie unverwechselbar,
da gibt es nix zu meckern, das ist klar:
Grammeln und was halt so dazugehört:
Ei mit Salz, ein bisschen Petersil’
Bei der Muskatnuss nimm nicht zu viel!
Zwiebel, Knoblauchzeh’ und Pfefferkorn,
alles gut gemischt, verrührt ist word’n.
Eine Handvoll Teig wird flach gedrückt,
die Fülle drauf platziert geschickt.
Die Köchin formt das Ganze kugelrund,
drückt, bis keine Luft mehr kommen kunn’t.
Das Wasser kocht, das Salz ist mit dabei,
jetzt die Knödel rein und - eins, zwei, drei:
Die Zeit ist um, die Knödel sind bereit.
Neben Sauerkraut liegen’s jetzt zu zweit!
Das Essen aus der Küche duftet,
der Kellner rennt und schuftet.
Wascht’s die Händ’ und setzt Euch nieder,
der Hunger hat sein End nun wieder.
Man sieht die Knödel vor sich stehen,
lässt sie Stück für Stück im Mund zergehen.
Die Freud’ ist groß, es wird uns klar,
dass die Fahrt hierher kein Fehler war!
Mahlzeit!
